Elisa Rubio | Meine Mision
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Meine Mission

Denke ich an die Schule zurück, sehe ich: Klassenzimmer voll mit identischen Tischen und Stühlen, alles und jeder stromlinienförmig ausgerichtet hin zu Lehrer und Tafel, stundenlanges Sitzen, vergessene Körper, Pädagogik ohne Herz, kaltes „Wissen“ nachplappern wie ein Papagei, frustriert sein darüber, sich nicht alles merken zu können, Examensstress, Lern-Bulimie, Noten, Hierarchie, Wettbewerb, die Scham etwas doch nicht zu wissen (und die Angst dafür dann bestraft zu werden), „Streber“ und „Dumme“, Dinge nicht in Frage stellen, denn „sie sind eben so“, lebensferne Themen, Langeweile, Desinteresse, usw…

Wenn ich diese Erfahrung als Schülerin mit einem Wort beschreiben müsste: desillusionierend. Meine Erinnerung an diese Desillusionierung war es letztlich, die in mir den Wunsch weckte, einen anderen Zugang zur Wissensvermittlung zu entwickeln, um andere Formen der Lernerfahrung zu ermöglichen. 2017 habe ich mich daher – nach vielen Jahren Berufserfahrung in Kunstunterricht und Kunstvermittlung – dafür entscheiden, das Projekt „Elisa Rubio / Kunst · Pädagogik · Coaching“ ins Leben zu rufen. Ich hatte das tiefe Verlangen, eine Unterrichtspraxis zu entwickeln, die unsere Freude am Verstehen fördert und sie potenziert, die den Körper in den Lernprozess integriert statt ihn zu ignorieren, die das Stauen und Experimentieren nicht nur zulässt, sondern zu ihrem integralen Bestandteil macht, eine Praxis der Zusammenarbeit und Kooperation, die uns endlich wieder die nötigen Räume gibt, um kreativ zu sein.

Meine Mission, wie ich es nenne, besteht aus drei Bausteinen:

Kunst. Ich orientiere mich an zeitgenössischen künstlerischen Strömungen, die den Fokus auf den dynamischen Schaffens- und Entstehungsprozess einer Arbeit legen und nicht nur das künstlerische (End-)Produkt im Blick haben. Speziell interessieren mich hier kollektive und partizipative Formen schöpferischer Tätigkeit. Was erwartet dich? Ich biete eine Vielzahl an künstlerischen Ausdrucks-, Gestaltungs-, Lehr- und Lernformen, die ich in Beziehung setze zu Themen aus Kultur, Alltag und Gesellschaft. Dabei suche ich bewusst Berührungspunkte mit anderen Disziplinen, Medienformen und Wissensbereichen. Kunst ist für mich das kreative Erforschen desselben Gegenstandes aus verschiedenen Perspektiven.

Pädagogik. Meinen Unterrichtsstil ist humanistisch, geprägt durch meine eigene beruflichen Formation in bzw. Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kunstformen. In besonderem Maße verbunden fühle ich mich der Bewegung des “Art Thinking”, die der Frage nachgeht wie Kunst und deren Vermittlung unsere Erziehung und Bildung positiv bereichern können. Das pädagogische Fundament meiner Arbeit bildet ein aktives Modell des Lehrens und Lernens, das die Praxis in den Vordergrund stellt. Für mich zählen Erfahrungen, keine Monologe. Im Zentrum meines Unterrichts stehst dabei du als Mensch: mit deinem Körper, deinem Verstand und deinen Emotionen.

Coaching: Ich gebe keine Lektionen, denn ich besitze keine “Wahrheit”. Was ich anbiete sind didaktische Fähigkeiten und kreative “Werkzeuge”, die sich an zeitgenössischem künstlerischem Denken orientieren und die der persönlichen Entwicklung der Teilnehmenden dienen. Dementsprechend verstehe ich mich auch nicht als schulmeisterliche Lehrerin, sondern als eine Art Begleiterin, Mentorin oder eben Coachin. Ich habe keine vorgefertigten Lösungen parat, sondern biete lediglich die Mittel dafür, selbst den eigenen kreativen Weg zu finden – individuell oder als Team.